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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Produkte und Dienstleistungen an den Mann bringen

Damit sie Produkte und Dienstleistungen an den Mann bringen, sollen Organisationen sich austauschen. Jede Mail, jeder Homepageklick darüber hinaus jeder Werbebrief ist ein Moment der Wahrhaftigkeit: Verkaufen Sie? Oder bleibt die Möglichkeit vertan? Dabei ist ein Text Ihr sicher ster Handelsvertreter: Alle Tage auf den Beinen, auch während Sie schlafen.

Viele Betriebe durchblicken diese einfache Stimmigkeit absolut nicht. Es ist bemerkenswert. Das Ergebnis lesen wir fortgesetzt: in schlecht formulierten Briefen, in Fachartikeln, die kein Mensch versteht, auf Netzauftritten, die von Wortscheusalen verformt werden.

Besser gesagt: Wir lesen es ganz und gar nicht. Denn während ein Leser ausgesuchter Prosa Beharrlichkeit, Hingabe an den Stoff und Gefühlsregung zu ausgefallenen Satzkonstruktionen mitbringt, hat ein Leser von Werbebotschaften andere Prioritäten. Er will nur kennen, was er bekommt. Und das lieber auf dem schnellsten Weg und fehlerfrei.

Trainieren Sie Ihren Kaufleute. Er wird es Ihnen mit neuem Kundenstamm  danken.

Kennen Sie den Roman „Per Anhalter durch die Galaxis?" Auf dem intergalaktischen Reiseführer stehen in großen schönen Alphazeichenn die Worte: Keine Panik! Das ist meine Nachricht an Sie. Falls Sie nur ausgewählte Normen befolgen, wird Ihr treuester Verkäufer in Zukunft ebenfalls ihr erster Verkäufer sein - und Ihnen vielerlei neue Kunden mitbringen.

Die Obliegenheit: Sagen Sie weshalb. Und sagen Sie es deutlich.

Eher ganz einfach: Sagen Sie gerade heraus, was Sie bieten. Umgehen Sie Fachchinesisch. Stellen Sie den Vorzug in den Vordergrund. Überladen Sie Ihren Leser keineswegs mit zu vielen Eingebunge n.

Eine feste Nutzen-Argumentation ist das Das A und O Ihres Textes. Ihr eventueller Kunde interessiert sich vorerst einmal absolut nicht dafür, welche Person Sie sind. Statt dessen was er von Ihnen hat. Obendrein strengen Sie Ihre Einbildungskraft an: Eine Lichtquelle spendet auf  keinen Fall nur Beleuchtung. Sie schafft Ambiente, schaff Harmonie im Raum, schenkt Stimmungslage.

Falls Ihr Kunde deutlich versteht, was er von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung hat, wird er freilich ankaufen.

Vermitteln Sie Gefühle? Emotion kommt von „bewegen".

Wir halten uns für rationale Wesen. Doch man muss alles andere als Freud gelesen haben, um zu überblicken, dass unser Unbewusstes großen Beteiligung an unseren Entschlüssen hat. Gleichfalls an Kaufentscheidungen. Für den Fall, dass wir zugreifen, dann vorrangig aus emotionalen Gründen.

sonst, warum mögen Menschen einen Ferrari, Gabana-Schuhe oder erhabene Restaurants? Nicht zwangsläufig aufgrund der Beschaffenheit. Sondern im Zuge der Emotionen, die ihnen diese Gegenstände und Orte übermitteln. Sie erstehen ein Denkweise. Eine Anregung. Noch dazu: die ist erheblich teurer als der eigentliche Materialwert.

Hat ihr Text also Empfindung? Wählen Sie Worte, die Emotion  erschaffen? Bewegen Sie zum Erwerb? Entzückung ist der Schlüssel. Verleiten Sie. Flirten Sie. Ja, ebenso das. Menschen vergöttern Texte, die einen gewissen Appeal ausstrahlen (Text Appeal).

Wir existieren und denken in Bildern. Für Ihr Schriftgut bedeutet dieses: Für den Fall, dass es Ihnen gelingt eine Story zu schildern und im Kopf Ihres Lesers Bilder zu bewirken - dadurch bleibt er im Gedächtnis. Entgegengesetzt gilt: Reihen Sie bloß einfach leere Abstraktionen aneinander, hinterlässt Ihr Text bei weitem nicht einmal einen reizlose n Nachgeschmack.

Aber seien Sie vorsichtig. Bilder und Symbole sind das Salz in der Suppe eines jeden Textes. Und was fürLebensmittel gilt, gilt gleichwohl für das geschriebene Wort: Zu viel Würzessenz verdirbt den Wohlgeschmack.

Um sich bei der Methode mit Bildwelten nicht zu verlaufen: Berücksichtigen Sie, dass die Bilder zum Gegenstand passen. Sofern Sie sich für eine Wortwelt entschlossen haben, bleiben Sie in ihr. Dosieren Sie auch den schönsten bildlichen Vergleich sparsam.