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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Problematiken und Wahrnehmung von Systemen

Wahrnehmung von Systemen

Eine Erscheinung, ein Ding, ist keinesfalls per se ein System, statt dessen das, welches wir als System deklarieren, und das, was wir als Teil evaluieren, hängt von unserer Wahrnehmung ab. Je nach der Rezeption, die vermöge Erfahrungen, Interessen, Problematiken mitbestimmt wird, stellen sich für unterschiedliche Menschen Systeme verschiedenartig dar.

Beschränkunge n eines Systems

Die Grenzlinien eines Systems gegenüber seiner Umgebung sind keinesfalls etwas Gegebenes, stattdessen müssen sie mental konstruiert werden. Systemunterscheidungen sind relativ unkompliziert bei klar bemerkbaren physischen Begrenzungen, schwierig jedoch, bei geistigen Gebilden. Wo beginnt bzw. endet das System Angehörige? Gehören beispielsweise die Haushälterin, die Zugehfrau dazu oder nicht?

Systemisches Evaluieren

Zum systemischen Denken gehört die Zusammenführung von
...analytischem Denken.
Das zu vermittelnde Objekt wird in Bestandteile seziert, erklärt und wieder zu einem Ganzen zusammengetragen gefügt.

...und synthetischem Denken
Das zu erläuternde Objekt wird in einem überlegenen Zusammenhang betrachtet. Von dieser Sichtweise aus wird die Aufgabe des Einzelteils in der Gesamtheit gezeigt.

Ziele von Modellen
Modelle sollen Problematiken in eine andere Illustrationsform interpretieren und zwar derart,

dass sie übersichtlicher und leichter adhibierbar werden,

dass die maßgeblichen Attribute der Problemlage weiterbestehen. Das Gefüge soll dem Original unter Hinblick von Rollen, Beschaffenheiten oder Verhalten ähnlich sein.
 
Modellarten

Physische Modelle sind beispielsweise Flugzeugmodelle zur Messung des Luftwiderstands. Mit körperlichen Modellen können Experimente durchgeführt werden.
Linguistisch-bedeutungsmäßige Modelle wie bspw. Erläuterungsmodelle, vermittels dessen reale Gegenstände deskriptiv erfasst werden sollen. Projektionsmodelle, mit deren Beistand die Effekte alternativer Prämissen erprobt werden (Simulation).
 
Maßnahmen bei der Modellbildung

Identifizieren der elementaren Merkmale, der wichtigsten Angaben eines Kontextes;
Sortieren und Gliedern der Merkmale.
Abstraktion der Spezialitäten.
Recherche nach einem zweckmäßigen Modell.
Transfer der Merkmale des Modells auf den Kontext.