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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Einstellungen beruhen auf den Praxiserfahrungen

Einstellungen beruhen auf den Praxiserfahrungen, die man im Verlauf eines Lebens macht. Erfahrungen werden in spezifischen Richtungen und in einer spezifischen Frequenz gespeichert, und

aus ihnen erzeugen wir Überzeugungen, die gefestigt werden und Meinungen, die möglicherweise sogar zementiert sind.

Je später der Augenblick im Laufe eines Lebens so realisierte Grundüberzeugungen unerwartet in Frage gestellt werden, desto eher und folgenschwerer erleben wir psychische Erschütterungen. Das hat Auswirkung auf unser Handeln, auf unser Führungsverhalten (Protektionsbedürfnis, Sicherheitsbedürfnis, Umgehungsstrategien). Überzeugungen nehmen in einem frühen Stadium unseres Lebens ihren Lauf und gestalten sich mit unserer Persönlichkeitsfortentwicklung. Erfahrungen komplettieren und wandeln Überzeugungen, die wir am Beginn machen, infolgedessen Ortsbestimmungen bestimmter Gattung form annehmen.

Einstellungen vermögen aus dem Vita bzw. aus dem Entwicklung eines Menschen mit einer recht guten Sensitivität abgeleitet werden. Für Führungskräfte ist zu beachten, dass deren momentanen Überzeugungen und Philosophien stark gelenkt werden von der jeweiligen Betriebskultur in der sie gearbeitet haben. Es gibt unterdies diverse Grundtypen an Unternehmenskulturen:

* Aufgabenkultur - die Anwendung von Motivatoren hängt von der Leistungsabgabe eines Arbeitnehmers ab und vom Eigenansporn des Leiters, geprägt von Eigeninitiative, Bedarf zur Durchsetzung und Adaptivität im Führungsstil

* Machtkultur - in Verknüpfung der Relationen innerhalb der machtbesitzenden Gruppe (Gemeinschaft), geprägt von der Polarität zwischen Macht und Ohnmacht im Führungsstil

* Rollenkultur - in Verbindung argumentativer Durchsetzungsfertigkeit, beeinflusst von Instruktionen, Regeln und Grundregeln im Führungsstil

Die Wertezusammenstellung einesr Leiters lässt sich folgendermaßen hinterfragen:

In welcher Gattung Kulturen hat er/sie Erfahrungen gemacht?

Welche Prioritäten setzt er/sie bei der Überprüfung von Leistungsfähigkeit und Leistung, Zufriedenheit der Mitwirkenden und ihres persönlichen Erfolgs?

Inwiefern bezieht er/sie die Mitarbeiter in Aufgaben der Planung, der Entscheidungsfindung und der Überprüfung von Arbeitsergebnissen ein (dispositive Merkmale)?

Welche Funktion glaubt er/sie in der Organisation zu versehen (Kommunikationsträger, Macher, Integrator, einsamer Wolf usw.)?