SoftSkills24 Net

Softskills für den Job und persönliches Wachstum

Wed05222019

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Schuldverschreibung-Umtauschanleihen

Umtauschanleihen

Umtauschanleihen (gleichfalls exchangeable bonds benannt) sind Schuldverschreibungen, die dem Besitzer das Recht

konzedieren, die Anleihe in Aktien einer anderen Organisation umzutauschen. Der Finanzier erhält folglich nicht Aktien der Gesellschaft, die die Anleihe emittiert hat, stattdessen Aktien einer anderen Firma.

Optionsanleihen: „ Obligation mit Bezugsrecht"

Althergebrachte Optionsanleihen laufen verwandt wie Wandelanleihen: Auch sie beherbergen ein Recht, typischerweise zum Bezug von Aktien, aber nicht alternativ, stattdessen zusätzlich zur Schuldverschreibung.

Optionsanleihen sind verzinsliche Wertpapiere, die dem Investor das Recht zur Besorgung von Aktien oder ansonsten anderen vertretbaren (verhandlungsfähigen) Vermögenswerten in einem von der Obligation abtrennbaren Optionsschein verbriefen.

Dieser Optionsschein kann selbstständig gehandelt werden. Die Aktien lassen sich gegen Ausgabe des Optionsscheins zu vorab bestimmten Konditionen beziehen; statt der Belieferung kann ebenso ein Barausgleich designiert sein. Die Optionsanleihe per se wird keineswegs umgetauscht, sondern bleibt bis zu ihrer Tilgung bestehen.

Im Zusammenhang einer Optionsanleihe mag es aufgrund dessen bis zu drei verschiedenartige Börsenkurse geben: mithin jeweils einen Kurs für die Obligation mit Optionsschein („cum"), für die Obligation ohne Optionsschein („ex") und für den Optionsschein alleinig.

Das Optionsrecht kann sich keinesfalls alleinig auf Aktien, statt dessen ebenfalls auf andere Basisobjekte beziehen. Beispiele sind Optionsschuldverschreibungen mit einer Auswahlmöglichkeit auf Schuldverschreibungen oder auf fremde Währungen. In solchen Fällen spricht man von einer Zins-Optionsanleihe oder einer Devisen-Optionsschuldverschreibung.

Bei der Zins-Optionsanleihe verbrieft der abtrennbare Optionsschein das Recht, eine auserkorene andere Anleihe zu einem festgelegten Kurs zu erstehen (Call) bzw. zu vermarkten (Put). Optionsscheine aus Devisen-Optionsobligationen autorisieren zum Bezug (Call) bzw. zum Verkauf (Put) eines festgelegten Fremdwährungsbetrags zu einem festgelegten Wechselkurs.