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Wed08232017

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Aktie-Ausformungsmöglichkeiten

Aktien: Die Aktie ist ein Anteils- oder Mitbesitzerpapier, das ein Mitgliedschaftsrecht des Teilhabers an einer Aktiengesellschaft in einer Urkunde verbrieft. Der Shareholder wird Mitbesitzer am

Aktienkapital und dadurch Mitinhaber des Gesellschaftsvermögens.

Die folgenden Artikel behandeln die Aktien deutscher Firmen.

Die Rechte, über welche Sie als Aktionär einer ausländischen Aktiengesellschaft verfügen, konstituieren sich nach der Rechtsordnung des entsprechenden Landes.

Teilhaber ist Mitbesitzer - nicht Geldgeber

Als Besitzer einer Aktie sind Sie keinesfalls - wie bei einem verzinslichen Wertpapier - Kreditgeber, sondern Mitinhaber der Einrichtung, die die Aktien ausgibt. Daraus führen zum einen die weiter abwärts näher beschriebenen Rechte, allerdings zudem Pflichten.

Darunter ist insbesondere die Verpflichtung zur Leistung der Einlage auf das Grundkapital zu erfassen; ihre Höhe ist auf den Ausgabebetrag der Aktie, d. h. den Nennwert zuzüglich gegebenenfalls ein Aufgeld (Agio), limitiert. Nebenobliegenheiten sind bei bestimmten Aktienarten möglich; sie müssen als Folge in der Aktienurkunde im Einzelnen benannt werden.

Erträge: Dividenden und Aufwertungen

Die Aktie bietet dem Finanzier zweierlei Ertragsquellen: zum einen Dividendenausschüttungen, zum anderen Kurserträge. Die Aktie ist allerdings ein Wagnispapier - das heißt, dass Ihnen weder Börsenkursgewinne noch - grundsätzlich - Dividenden verbürgt werden. Erfolgt allerdings eine Dividendenausschüttung, so steht Ihnen insgesamt ein bestimmter Anteil daran zu.

Aktie ist keineswegs gleich Aktie: Ausformungsmöglichkeiten bestehen für die in Umlauf bringende Institution vor allem bezüglich der Übertragbarkeit (Namensaktien/Inhaberaktien), der Visualisierung des Unternehmensanteils (Ausgabebetrag/Stückaktien) wie auch hinsichtlich der Gewährung von Rechten (Stammaktien/Vorzugsaktien).

Die detaillierte Ausarbeitung bezüglich der Übertragbarkeit dezidiert die Möglichkeit der Eigentumsübermittlung an der Aktie und beschränk ggf. die konstante freie Handelbarkeit des Wertpapiers (Ersetzbarkeit) ein.