Besitz von Fonds

"Fonds" sind völlig allgemein gesprochen Besitz zur gemeinschaftlichen Disposition.

De jure und ökonomisch können solche Fonds sehr ungleich

gestaltet sein. So mögen sich zum Beispiel Geldgeber zu Personengesellschaften, zum Beispiel einer Kommanditgesellschaft, zusammenscharen, um kollektiv mit eigenen Mitteln und/oder mit Kreditmitteln dezidierte Objekte zu kaufen bzw. zu realisieren.

Entsprechend dem Fondsobjekt spricht man als nächstes z. B. von einem (geschlossenen) Immobiliensondervermögen, Schiffssondervermögen oder Filmsondervermögen.

Alternativ gestaltet sind die geheißenen Investmentfonds oder Investmentsondervermögen, für die die Regulationen des Investmentgesetzes gültig sind.

In einem Investmentsondervermögen bündelt eine Kapitaldispositionfirma oder eine Kapitalanlageaktiengesellschaft die Gelder vieler Geldgeber, um sie nach der Grundregel der Risikomischung in divergenten Vermögenswerten (Anteilscheinen, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben, Variationsinstrumenten, Liegenschaft) anzulegen und fachgerecht zu verwalten.

"Investmentsondervermögen" (bzw. Sondervermögen) ist damit der Name für die Gesamtheit der von Investoren eingezahlten Gelder und der dazu erkauften Vermögenswerte.

Anteile an solchen Fonds sind regelmäßig in Investmentanteilscheinen garantiert. Mit dem Zukauf von Investmentanteilscheinen werden Sie mitzugelassen am Fonds. Ihr Anteil am Kapital des Investmentsondervermögens bemisst sich nach dem Quotienten der Zahl Ihrer Anteilscheine zu den in der Summe begebenen Anteilscheinen.

Der Wert eines einzelnen Anteilscheins richtet sich nach dem Wert des ganzen Fondsvermögens (dem benannten Inventarwert), dividiert durch die Zahl der emittierten Anteilscheine. Die Partizipation an einem Investmentsondervermögens hat dabei für Sie Kennzeichen eines fachmännisch gemanagten Depots.

Über die fassbare Dispositionspolitik des einzelnen Sondervermögens geben die jeweiligen Verkaufskataloge und die Vertragsvoraussetzungen verbindliche Information.