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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Erkundigung des Alters als Einteilungsfaktor der Marktsegmentierung

Kennzeichen für die Marktsegmentierung

Für die Marktsegmentierung offerieren sich einige Kriterien. Diese sollen aber betreffend ihrer Verhältnismäßigkeit für die praxistaugliche Anwendung folgenden Erfordernissen genügen:

•    Die Grundlagen müssen sich mit den gegebenen Marktforschungsroutinen erkennen und messen lassen. Vornehmlich bei Merkmalen, wie Anreize und Denkweisen der Kunden, bestehen hierbei oftmals Schwierigkeiten.

•    Die herausgesuchten Käufergruppen müssen mit den speziellen Marketing-Maßnahmen ansprechbar sein.

•    Das zu gestaltende Marktsegment muß in seinem Kundenpotential so wichtig sein, daß es sich unter Renditekriterien lohnt, dafür ein spezielles Marketingprogramm zu entwickeln.

Folgende Bedingungen haben für die Marktsegmentierung Bedeutung erlangt:

a)    Geografische Aufsplittung

Als Prämisse für eine geografische Zerlegung können vielfältige Verbrauchsgewohnheiten z. B. in Nord- und Süddeutschland oder der Land- und Stadtbewohner dienen. Ebenso eröffnen sich ggf. vielfältige klimatische Bedingungen zur Zerlegung an.

b)    Demografische Zerlegung

Bei dieser Aufsplittungsart können z.B. folgende Besonderheiten herangezogen werden: Alter, Geschlecht, Profession, Bildungsstand, Familienstand, Haushaltsgröße, Haushaltseinkommen.

Die die Bevölkerungsentwicklung betreffende Segmentierung hat den Nutzeffekt, daß sich diese besonderen Eigenschaften vergleichsweise leicht feststellen und ermitteln sowie spezifisch (etwa Mediaauswahl in der Werbung) bearbeiten lassen.

Dieser positive Aspekt erklärt die große Maßgeblichkeit der demografischen Marktzerlegung. Zusammen mit der geografischen Unterteilung wird sie aus diesem Grund als „klassische" Marktsegmentierung bezeichnet.

Die Maßgeblichkeit einiger der oben angeführten Merkmale hat sich in neuerer Zeit etwas verschoben:

Nebst dem Geschlecht fehlt in selten einer Erkundigung das Alter als Einteilungsfaktor für Abnehmer. Dies liegt daran, daß viele detaillierten Bedürfnisse dicht mit dem Alter kovariieren (z.B. Sportartikel).