SoftSkills24 Net

Softskills für den Job und persönliches Wachstum

Wed12112019

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Elastizität der Planungsbeschaffenheit

Planungsbeschaffenheiten betreffend ihrer Elastizität

Die sich unentwegt transformierenden Verkaufsbedingungen bringen für die Marketingplanung beachtenswerte Erschwernisse mit sich.

Es sind aber vielfältige Planungstechniken entworfen worden, um die Marketingunwägbarkeiten zu mindern. Zu diesem Punkt gehören die Eventualdisposition und die überlappende Disposition.

Die Eventualplanung (Alternativkonzeption) bedeutet, daß die Einzelpläne bei weitem nicht auf einen konkreten Erwartungswert, stattdessen auf jegliche mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden Kompilationen ausgerichtet sind. Im Sinne einer „Schubladenkonzeption" wird je nach Evolution der relevanten Angaben der stimmige Alternativplan eingesetzt.

Bei diesem Planungsverfahren ist somit von Unternehmensorganisation die endgültige Resolution so lange aufzuschieben, bis verhältnismäßig sichere Datensammlungen vorliegen. Die Eventualplanung erweist sich für die Marketingkonzeption laufend dann als zu empfehlen, für den Fall, dass mit plötzlichen Nachfrageveränderungen (z.B. bei modeabhängigen Produkten) gerechnet werden muß.

Weiterhin bietet sie sich bei oligopolistischen Angebotsanordnungen an, um bei zu vorstellenden Überraschungsattacken der Konkurrenten wirkungsvoll mit qualifizierten Reaktionsplänen begegnen zu können.

In der Realität wird die Marketingkonzeption mehrheitlich in Beschaffenheit einer überlappenden Konzeption — auch rollende Disposition genannt — durchgeführt. Beträgt die Planungsperiode z. B. fünf Jahre, so erstellt man erst einmal einen Gesamtplan für diese Zeitdauer.

Am Abschluss einer Teilperiode (meistens ein Jahr) wird hernach für die nächsten fünf Jahre neu konzipiert; die konzipierten Zeiträume überschneiden sich demgemäß. Hierbei vergleicht man die bisherigen Plangrößen mit der in der Zwischenzeit eingetretenen Entwicklung und paßt sie ggf.u.U. der veränderten Realität an.

Hierdurch bleibt die Planung flexibel und die Vorkommnisse zwischen den Zielwert- und Istgrößen werden verringert.