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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Ansatzpunkte zur Marketingkontrolle

Die Marketingkontrolle kann die Gesamtreaktion aller Marketing aktionen (Marketing-Mix) oder allein die Wirksamkeit von Einzelinstrumenten, bspw. Werbeerfolgsüberprüfung, zum Gegenstand haben. Weiterhin mögen Marketingüberprüfungen allein auf den Gesamtmarkt bezogen sein oder weiterführend ferner auf determinierte Salessegmente,

beispielsweise Produktgruppen, Salesgebiete, Kundengruppen, Absatzkanäle, orientiert sein.

Als Ansatzpunkt für die Marketingkontrolle sind die gegebenen Marketingziele anzusehen. Sie mögen jedoch nur dann für die Regulierung und Kontrolle des Marketingherganges geeignet sein, wenn sie möglichst mengenmäßig formuliert sind wie auch im Zuge dessen hohe operationale Eigenheiteninnehaben.

Bei den nach Maßgabe der Marketingziele zu konstituierenden Prüfungsgrößen sollen auch Toleranzgrenzen respektive Bandbreiten determiniert werden. Allein sowie die Fluktuation diese Begrenzungen überschreitet, sind Modifizierungsmaßnahmen notwendig.

Als Kontrollgrößen bei der Marketingkontrolle werden in praxi oftmals der Marktanteil, das Umsatzvolumen sowie der Saleserfolg, d.h. Nettogewinn bzw. Deckungsbeitrag, eingesetzt. Der Marktanteil gibt zu erkennen, inwiefern Umsatzänderungen auf Mängel im implementierten Marketing-Mix oder indessen auf nicht beeinflussbare Umweltaspekte zurückzuführen sind.

Sofern zum Beispiel der Ist-Umsatz den Plansoll-Umsatz nicht erlangt hat, der Marktanteil dabei aber kontinuierlich bleibt, dann lässt dies erkennen, daß der komplette Branchenmarkt bestimmten ungünstigen Einflüssen ausgesetzt ist. Ein Einbuße an Marktanteil signalisiert handkehrum immer auf Schwächen im Marketingprogramm.

Hierbei hat sich die Position des eigenen Unternehmen gegenüber dem Wettbewerb verschlechtert. Die Bedeutung von Marktanteilszahlen nimmt zu, sowie abgesehen von dem Gesamt-Marktanteil darüber hinaus die Marktanteile für einzelne Produktgruppen, Absatzgebiete, Kundengruppen oder Absatzkanäle eruiert werden.

Das Umsatzvolumen als Untersuchungsmagnitude bietet sich bereits deshalb an, weil anhand der betriebsinternen Absatzstatistik die Ist-Umsatzwerte vorhandensind.