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Wed05222019

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Lernfaktoren- Entwicklungspsychologie

Die Entwicklungspsychologie ist eines der substanziellen Wissenschaftsgebiete der Seelenkunde. Sie beschäftigt sich mit den gesetzmäßigen Entwicklungen der Verhaltens- und Erlebensweisen und der Performanzen während des menschlichen Lebens. Entwicklungsverlauf wird hierbei als diffiziler, progressiver Hergang von Interaktionen und Bestimmungsfaktoren begriffen.

Die wesentlichen Bestimmungsfaktoren der Realisierung sind die Anlage, die Umwelt und die jeweilige Selbststeuerung. Die Geltung der genetischen Anlagekennzeichen wurde zu keiner Zeit bestritten, jedoch vor allem dereinst stark überschätzt. Entwicklung ist mehr als das blanke 'In Erscheinung-Treten' veranlagter Attribute.

Alternativ als beim Tier kommt in der Realisierung des Menschen dem Milieu- bzw. Lernfaktor eine gewichtige Relevanz zu. Die Soziale Umgebung hat derbei mehr als einzig eine induzierende Funktion: Erst im Kontakt mit der Umwelt können die essentiellsten Ausrichtungshilfen des Menschen — Sprache, Gewissen, Kommunikation- und Bindungsfähigkeit sowie die Intelligenz — entfaltet und geformt werden.

Dass der Verformbarkeit vermittels der individuellen genetischen Veranlagung bestimmte Begrenzungen gesetzt sind, konstatieren Untersuchungen über die Lebendigkeit, die Empathie, die Intelligenz usw., welche deutlich machen, daß eine obere Beschränkung offenbar besonder durch Erbfaktoren vorliegend ist.

So elementar das Kooperieren von Anlage und Umwelt auch ist, der Mensch ist keinesfalls das Erzeugnis aus diesen, sondern hat — gemäß des Subjekts in unterschiedlicher Eigenheit — die Gelegenheit, sein 'Reifungsschicksal' mitzugestalten.

Die selbststeuernden Tendenzen formulieren sich im Willen, sein Leben nach pointierten Zielen oder Plänen zu strukturieren, sich selbst zu effektuieren, bestimmte Lebensumstände zu steuern und nach eigenen Vorstellungen zu prägen.

Die Entwicklungsseelenkunde steht in einem ausgeprägten Informationsaustausch mit allen unverzichtbaren Wissenschaften vom Menschen:

Sie stützt sich auf Axiome der Erblehre, der Menschenkunde, der komparativen Ethologie und arbeitet zusammen mit der Allgemeinen, der Lern-, der Sozial- und anderen Disziplinen der Psychologie. Ihre Forschungsresultate werden an erster Stelle der pädagogischen Seelenkunde und der psychologischen Betreuungsarbeit zu Grunde gelegt.