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Wed08232017

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Prämisse des Entwicklungsverlaufsvorgangs

Als Schulkindalter benennt man den Lebensabschnitt inmitten Schuleintritt und Auftakt der physischen Reife (Präpubertät). Man tituliertdiese Zeit 'Schulkindalter', weil die Bildungsstätte nun einen schwerwiegenden Einfluß auf die Reifung des Kindes hat.

Die Familie ist zwar weiters von großer Wichtigkeit, übrige ausschlaggebende Weiterentwicklung vollzieht sich aber im sozialen Bereich der Schule (sekundärer Integrationsprozess).

Der Lehrer und die Gruppierung der Gleichaltrigen sind hierbei von gravierender Relevanz.

Das Schulkindalter ist charakterisiert durch die rasche Reduzierung der für das Kleinkind kennzeichnenden selbstbezogenen grundsätzlichen Einstellung und magischen Weltauslegung (vertrauensseliger Realitätssinn) und dem Aufbauen einer kumulativ sachlichen, realitätsbezogenen und kritischen Einstellung zur Umwelt (kritischer Realismus).

Diese neue grundsätzliche Einstellung zeigt sich in allen Erlebensbereichen des Benehmens. Betreffend der somatischen Reifung ist das Schulkindalter eine Periode der Festigung. Die Gewichtserhöhung überflügelt das Längenwachstum, die Muskelkraft steigt.

Von besonderer Relevanz ist die Gehirnreifung, vornehmlich die bis in die Adoleszenz stetige Ausbildung von Zellvernetzungen und die zum ersten Mal zu Anfang des Schulkindalters beobachtbaren Alpha-Wellen, die zerebrale Reifungshergänge erkennen lassen.

Erst auf der Prämisse dieser Entwicklungsverlaufsvorgänge im Hirn sind logisch-abstraktes Denken und Belastungsfähigkeit im Arbeitshandeln machbar.

Die psychomotorische Verwirklichung bewirkt in erster Linie eine größere Rückmeldungsgeschwindigkeit und bessere Bewegungskoordinierung. Zum Auftakt des Schulalters ist der Bewegungswunsch außerordentlich stark, es kann von jüngeren Schulkindern oftmals nicht in den Griff bekommen werden.

Die Bewegungsfreude, obwaltet in den ersten Schuljahren. Auf der Etappe des kritischen Wirklichkeitssinn erhält der Leistungsaspekt dann eine laufend größere Bedeutung; Wettkampf und sportliche Errungenschaft werden immerzu wichtiger.

Gleichfalls in der Gruppe bekommt die Körperbeherrschung eine wesentliche Rolle für die Position des einzelnen. Mit steigerndem Alter nimmt das unüberlegte Bewegungsbedürfnis allmählich ab, demzufolge kann es nun gleichfalls leichter kontrolliert werden.