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Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Lebensabschnitte-Kriterien der Entwicklung

Die Entwicklung der Persönlichkeit ist ein eingliedernder Ablauf, sprich: die daran eingebundenen Kriterien stehen in enger wechselseitiger Zuordnung. Im einzelnen Bestehen vermögen die divergenten Kriterien indes eine unterschiedlich bedeutsame Geltung haben:
 
Prädisposition (Gene)

Sozio - kulturelle Kriterien (Einwirkung der Familie, der weiteren sozialen Situation und des Kulturkreises auf das Einzelwesen)

Selbststeuernde Geneigtheiten - Innerseelische, dynamische Faktoren, verborgene dynamische Prozesse

Bei der mitwirkenden oder operativen Programmierung ist das Einzelwesen aktiv. Es führt Erreichen (Belohnung) bzw. Misserfolg (Fehlen der Belohnung oder Bestrafung) eigenhändig herbei. Diese Lernform mag in der Praxis in allen Lebensbereichen (kognitiv, affektiv und zwischenmenschlich) angewendet werden.

Daher ihre wesentliche Bedeutung für die gesamte Erziehungswissenschaft. Die besten Lernerfolge vermögen zufolge abwechselnder, konsequenter Untermauerung und vermittels tunlichst klarer Erwägungen über die wünschenswerten Verhaltensweisen erzielt werden.

Das Lernen mittels Selbsterkenntnis ist eine Denkvermögensleistungsfähigkeit und beruht auf dem Erkennen von Zusammenhängen innert den verschiedenen Aspekten einer Lage. Ehemals erlernte Aufgabelösungen können ohne vorausgehendes Erproben auf vergleichbare Situatipnen angewendet werden.

Emotionale und soziale Verhaltensweisen werden zuallererst durch Nachbildung und Identifikation mit einer Modellperson gelernt.

Die Modellperson hat Leitbildcharakter und innerviert, ihre Verhaltensweisen, Einstellungen, Haltungen et cetera nachzuahmen. Voraussetzung dafür  ist eine positive Beziehung zum Modell. Simpele Nachbildung ist personenunabhängig und geschieht zunächst zumeist in den ersten Lebensjahren .

Die höheren Gestalten des Lernens sind nur dem Menschen charakteristisch. Im wesentlichen sind dieses: Das Begriffe-Erlernen, das Regel-Lernen und das Lernen zufolge Einsicht.

DerMensch als Persönlichkeit ist jedoch keinesfalls allein ein Ergebnis von Prädisposition und sozialer Umgebung. Zufolge Vitalstärke und Interesseneinschlag vermag er seiner Entwicklung durch Selbstregulierung Veranlassungen zu geben.

Die Ausdehnung der selbststeuernden Geneigtheiten ist über die Vitalität und Interessenneigung hinaus im Übrigen von der Erziehung bedingt. Eine bestärkende, zur Autonomie anregende, nicht beengende Erziehung darf dabei eine elementare positive Auswirkung haben.

Das Synergie der verschiedenen Determinanten ist eine wichtige Grundvoraussetzung und zugleich ein Merkmal jedes Evolutionsvorgangs. Besonders prägnant wird das im Zusammenwirken von Reifung und Lernen: In den ausschlaggebenden Zeiträumen sind vermittels eindeutiger Reifungshandlungsschemata vollkommene Lernbedingungen vorgegeben.

In diesen Abschnitten lassen sich festgelegte Handlungsweisen deswegen besonders bequem aneignen. Falls es an Auslöser während dieser entscheidenden Phasen ermangelt, so ist ein ' Nacharbeiten ' darauffolgend keineswegs unmöglich, jedoch schon erschwert. Den Anschluss finden an versäumten Lernvorgänge ist umso müheloser, je früher eine Opportunität zu diesem Zweck vorhanden.