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Tue06272017

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Kind und Erziehungsberechtigte-Grundeinstellungen

Genauso sind Leitbilder ebenso wie Ideale schichtspezifisch: Unterschichtadoleszenten scheinen sich stärker an separate Vorbilder denn an Ideale zu orientieren, sowie bei den Idealen stehen in praxi Wertausrichtungen im Vordergrund: Sport und Kunst sowie die Zuverlässigkeit in der Familie stützen größte Wichtigkeit.

Mittel- und Oberschicht-adoleszenten richten sich markant nach politischen und ungegenständlichen Idealen wie z. B. Gottesglauben, Ungezwungenheit, Zuverlässigkeit...).

Die Kontroverse mit sich selbst im Verlauf der Ichfindung führt oftmals zu einer Über evaluierung der eigenen Person, Eigenzentrizität) ebenso wie in einem Atemzug zu einer Gebrechlichkeit des Eigenwerts. Der Heranwachsende spricht nunmehrig vornehmlich empfindsam auf Erfolge sowie positive Erlebnisse an.

Diese können ihm großen Auftrieb geben; allerdings nicht zuletzt im negativen Sinn reagiert er drastisch, reale wie irrtümliche Misserfolge treffen ihn hart und können ihn, rapider denn einen Erwachsenen, in eine Kaprice des Lebensüberdrusses rücken, sh. ferner Häufigkeit der Freitodaktion. Solcherlei pauschale Unsicherheit fördert vielmals ein überhöhtes Geltungsstreben sowie ein Bedürfnis nach euphorischem Selbst-Erleben.

In fester Verbindung mit der Ichfindung ereignet sich die Abtrennung von der von der Familie. Ebendiese ergeht, wie eine Vielzahl Befragungen zeigen,  beileibe nicht abrupt, statt dessen im Prinzip schrittweise. Die erste Emanzipationsphase spielt sich sich im Bereich der Freizeitausprägung, man verbringt jetzt seine Freizeit mehrheitlich unter Gleichaltrigen sowie spezifische Vorlieben und Interessenkerne geformt werden. Die Identifizierung mit den Wertüberlegungen der Familie, wie zum Beispiel politische oder religiöse Meinungen, bleibt bestehen.

Auch bei der Lösung persönlicher Herausforderungen hat der Familienverband noch eine gewichtige Funktionalität. Die Similarität von Meinungen und Grundeinstellungen zwischen Erziehungsberechtigte und Kindern ist schichtorientiert: Die Einhelligkeit ist generell passender in den mittleren wie auch oberen Sozialgesellschaftsschichten. Die Eltern der unteren Schichten vollbringen es offenkundig weniger gut, Betrachtungsweisen und Wertgrundeinstellungen an ihre Kinder zu überliefern.