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Tue07162019

Last updateWed, 14 May 2014 12pm

Jugendliche, Beziehung und Sexualkontakt

Der größte Teil der Heranwachsenden begrüßt voreheliche Sexualkontakte, gleichwohl einzig dann, wenn Liebe damit gekoppelt ist. Liebe wie noch Treue sind die wesentlichen Prämissen, welche Jugendliche für ihre Beziehungen bezeichnen

und nach denen sie ihren Partner wählen möchten. Sonstige Konditionen für die Partnerpräferenz der Mädchen sind Vernunft, gute Selbstkenntnis ebenso wie  beruflicher Erfolg des Freundes. Jungen erwarten von ihrer Freundin neben Zärtlichkeit und Loyalität an erster Stelle gutes Erscheinungsbild, Selbständigkeit, gleichermaßen gute Intelligenz wie bei sich selbst wie auch gleiche Körpergröße. Der ideale Partner moderner Adoleszenten trägt teils noch die Besonderheiten traditioneller Rollenbilder; teilweise werden von ihm freilich ebenfalls Eigenschaften antizipiert, welche eine einvernehmliche Interaktion machbar machen.

Heranwachsende sind heute in sexuellen Sachen sicher richtiger aufgeklärt als je zuvor, aber nach ihrer eigenen Meinung nicht ausreichend.. Jedoch ist es erstaunlich, daß ein vergleichsweise großer Bestandteil bisherig nicht einmal nötige Basiskenntnisse besitzen. 

Vorrangig spüren sie mit voranschreitendem Alter, daß Sachwissen nicht für die Bewältigung der Aufgaben, welche sie im Gebiet der ungleichgeschlechtlichen Kontakte erwarten, zureicht. Die Aussagen, welche sie von den Erziehungsberechtigten erlangt haben, decken relevante Bereiche erstrebener sowie gesuchter Informationen keinesfalls ab.

Elementare Bereiche, wie bspw. die emotionalen Aspekte der Sexualität, Fragen der Kontrazeption, der Autoerotik usw. kommen in der Rekognoszierung auf der Hand liegend zu kurz, gleichwohl sie in der Interessenhierarchie des Heranwachsenden deutlich oben stehen.

Eine echte Sexualerziehung auf dieser Ebene darf bei weitem nicht nur Sachinformationen erläutern, insofern sollten diese bereits am Anfang der Vorpubertät gegeben sein. Vielmehr muss ebenfalls auf die ethischen und die emotionalen Aspekte der Sexualität, der dabei verbundenen Verantwortlichkeit gegenüber dem Sozius, der affektive Beziehung zu ihm wie noch der möglichen Effekte dieser Beziehung aufmerksam gemacht werden.